orange square Verarbeitung für Ultraschall-Einschweißen

Beim USS (Ultraschall-Schweißen) handelt es sich um ein Verfahren, welches ursprünglich zum Fügen thermoplastischer Kunststoffteile entwickelt wurde. Hierbei wird durch Grenzflächenreibung und Schwingungsabsorbation der zu verbindenden Teile das Kunststoffmaterial innerhalb kürzester Zeit plastifziert. Anschließend erfolgt der Fügeprozeß. Die erforderliche Energie wird im Ultraschallgenerator als Wechselspannung erzeugt, in mechanische Schwingungen (20-40 kHz) konvertiert und anschließend mittels Schwingwerkzeug (Sonotrode) eingeleitet. Beim Einbetten von Gewindeinserts (metallische M2-M6) in thermoplastischen Kunststoff wird das aufgeschmolzene Material in Vertiefungen und Hinterschnitte verdrängt.

Verwendbare Böllhoff-Gewindeeinsätze: SONICSERT®
Einbauwerkzeuge
GerätetypenAbmessungsbegrenzungwirtschaftliche Losgröße
Ultraschall-HandpistoleM2 - M6<= 5.000
Halbautomatische Ultraschall-SchweißmaschineM2 - M8<= 50.000
Ultraschall-KomponentenM2 - M8> 10.000
Halbautomatische
Ultraschall-Schweißmaschine
Ultraschall-Handpistole
Ultraschall-Generator
Ultraschall-Schwingeinheit
Abmessungen:
möglich:
empfohlen:
M2 - M6 bei metallischen Inserts
M2 - M12 speziell K´ in K´- Inserts
Einbauzeit:
ca. 2 sec.
Besonderheiten:
Starke Geräuschemission beim Einbau von metallischen Inserts
Starker Materialabrieb beim Einbau von metallischen Inserts
Ungeeignet für Gewindebolzen
Einfach umrüstbar auf andere Gewindeinsertabmessungen
Werkstoffe:
Thermoplaste


letzte Änderung dieser Seite am 26.06.2006