Stanznieten - Die Idee.
Die technische Aufgabe, Werkstoffe miteinander zu verbinden, stellt sich in allen Bereichen handwerklicher und industrieller Tätigkeit. Dabei haben in den vergangenen Jahren zunehmend die umformtechnischen Fügeverfahren an Bedeutung gewonnen.
Der Trend zum Leichtbau, verbunden mit dem Einsatz von galvanisierten und beschichteten Stählen, höherfesten Stählen, Aluminium und Kunststoffen und die Herausforderung, auch Kombinationen dieser Werkstoffe zu verbinden, veränderte die Ansprüche an die Fügetechniken grundlegend.
Hier erweist sich das mechanische Fügeverfahren “Stanznieten” als besonders vielversprechende Alternative zu den bisher dominierenden Fügeverfahren.
Das Stanznieten ist ein Verfahren zur mechanischen, hochfesten Verbindung von gleichen oder aber auch kombinierten Werkstoffen, das auch problemlos mehrlagige Verbindungen ermöglicht.
Mit einem Halbhohlniet werden in einem Schritt die Fügepartner ohne Vorlochen geräuscharm und emmissionsfrei form- und kraftschlüssig verbunden. Der Niet durchstanzt die oberen Materiallagen und wird in der letzten Lage in einer Matrize aufgespreizt. Da diese Lage nicht durchstanzt wird, entsteht eine gas- und flüssigkeitsdichte, punktförmige Verbindung. |  | Die Vorteile der RIVSET® Fügetechnik auf einen Blick
- Hochfest
- Visuell prüfbar
- Reproduzierbar
- Kein Vorbohren
- Flüssigkeits- und gasdicht
- Für unterschiedliche metallische
- und nicht-metallische Werkstoffe
- Für verschiedene Werkstoffdicken
- Für verschiedene Werkstofffestigkeiten
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